Am Wochenende stellten sich in Hamburg insgesamt 17 norddeutsche Aikidoka
zur Danprüfung, die unter Vorsitz von Bundestrainer Alfred Heymann (7. Dan,
Deutscher Aikido Bund) durchgeführt wurde. Unter den Nordlichtern befanden
sich gleich vier Mitglieder des Lübecker Judo-Clubs: Carsten Foth auf den 4.
Dan, Frauke Drewitz und Dr. Andreas Dalski auf den 3. Dan und Piet Sach auf
den 2. Dan.
Haupttrainer Carsten Foth steigerte im Laufe des ersten Prüfungsfachs
„Überprüfung“ sein Niveau enorm und überzeugte die Prüfungskommission mit
seinem soliden neuen Programm, das u.a. eine Waffenkata mit Stab, Messer und
Schwert umfasste. Er wurde deshalb zu Recht für die lange und anstrengende
Vorbereitungszeit mit der Verleihung des 4. Dan belohnt.
Durchgängig überzeugende Leistungen boten die Abteilungsleiterin Aikido im
LJC, Frauke Drewitz sowie Dr. Andreas Dalski zum 3. Dan. Frauke Drewitz ist
somit als 3. Dan die höchstgraduierte weibliche Danträgerin im Aikido seit
Bestehen des Vereins.
Dr. Andreas Dalski zeigte in seiner Prüfung auch Technikenvarianten, die
sich der überraschte Bundestrainer sogar noch einmal in Zeitlupe zeigen
ließ.
Obwohl Frauke und Andreas auch durchgehend wechselseitig als Angreifer
(Uke) eingesetzt waren, konnten sie zum Abschluss im Jiu Waza, der freien
Verteidigung gegen zwei Angreifer, sogar noch einmal furios aufdrehen.
Ebenfalls aufgrund seiner durchgängig guten Leistungen verdiente sich Piet
Sach den 2. Dan.
Da bereits im Juli Jan Wrzeszcz die Prüfung zum 2. Dan bestanden hat, freut
sich die Sektion Aikido über ein besonders erfolgreiches Jahr.
Der Lübecker Judo-Club gratuliert herzlich!
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